Dr. Gaby Huch | Roedernstraße 49 b | 12623 Berlin | 0172 2736985 | gaby@huch.berlin
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1835

01.01.

Der König verbringt den Neujahrstag in Berlin und in Potsdam.

02.01.

Rückkehr nach Berlin.

05.01.

Ball bei Prinz August.

06.01. bis 09.01.

Der König ist in Potsdam, dann bis zum Ordensfest in Berlin..

18.01.

Ordensfeier.

19.01. bis 21.01.

Potsdam. Den Rest des Januars und den Februar ist der Hof in Berlin, wo die Karnevalsfeierlichkeiten stattfinden.

07.02.

Am Subskriptionsball kann der König nimmt wegen einer Erkrankung nicht teilnehmen. Er ist erst um den 12.02. wieder gesund.

23.02.

Prinz Wilhelm schreibt an Alexandrine: "Die Sonnabendbälle sind dies Jahr enorm langweilig und leer, die Musik von Reedern aber vorzüglich."

08.03. bis 16.03.

Nach Potsdam, am 10.03. Rückkehr über Charlottenburg nach Berlin, dann weiter in Potsdam.

11.03.

† Kaiser Franz I. von Österreich in der Nacht vom 1. zum 2.3.  Metternichs schreibt an Hardenberg 11.3.1835:"Zwischen einem Regierungs-Austritte und einem Regierungs-Eintritte liegt - die Monarchen mögen es wollen oder nicht - stets eine Kluft, die alle Kraft auszufüllen nie vermag. Hier gilt es also eines Brückenbaus und ein solches Werk hat der verewigte Monarch nie und insbesondere nicht im Verlauf der letzten 3-4 Jahre außer Acht gelassen." (BPH, Rep. 192 NL Wittgenstein VI, 3 5-6)

15.03.

Gedächtnisfeier für den verstorbene Kaiser Franz I von Österreich in der Hof- und Garnisonkirche.

01.04.

Besuch im Atelier von Rauch, der eine Bronzestatue Friedrich Wilhelms I. für Gumbinnen fertigt.

07.04.

Besuch der Eisengießerei.; Kirche in Moabit

12.04.

Einweihung der restaurierten Heiligen Geist Hospital-Kirche.

13./14.04.

Potsdam.

17.04.

Karfreitag. In der Singakademie wird die Passionsmusik von Graun aufgeführt.

bis 22.04.

Nach Potsdam. Besichtigung des Lehrbataillons am Neuen Palais.

23.04.

Besuch der kleinen Kunstausstellung in der Akademie.

25.04.

Ankunft des Großherzogs und der Großherzogin von Weimar

28.04.

Erkrankung des Königs.

03.05.

Nach Potsdam. Besuch der Garnisonkirche. Nach der Parade nach Nikolskoe. In den folgenden Tagen wechselt der Aufenthalt zwischen Potsdam und Berlin.

04.05.

Ankunft der Herzogin von Cambridge.

05.05.

Ankunft des Herzogs von Sachsen-Coburg-Gotha mit seinen Söhnen.

07.06.

Zur Pfaueninsel. Dejeuner dinatoire bei Prinz Karl in Glienicke.

10.05.

Besuch der Garnisonkirche. Parade und Diner bei Prinz Wilhelm im Neuen Palais für das Offizierskorps des Lehrbataillons, anschließend zum Pfingstberg. Abreise der Sachsen-Coburgschen Herrschaften.

12.05.

Beginn der Frühjahrs-Manöver.

18.05.

Dejeuner dinatoire beim Kronprinzen in Charlottenhof, dann zum Pfingstberg. Ankunft der Großfürstin Helena in Berlin. Die Manöver waren aufgeschoben worden, um dem Großfürsten die Truppen vorzuführen, da sich dessen Ankunft aber weiter verzögert, ist ein nochmaliger Aufschub nicht möglich.

20.05.

Beginn der Manöver im Grunewald. Diner Schloss Grunewald.

22.05.

Nach Berlin. Am 23.05. trifft Großfürst Michael ein, am 24.05. Prinzessin Luise mir Gemahl.

24.05.

Großer Zapfenstreich.

25.05.

In Potsdam Parade der Garnison und Dejeuner dinatoire in den Russischen Zimmern, anschließend Besuch der Pfaueninsel.

26.05.

Besuch der Alexander-Newski-Kirche und auf dem Pfingstberg. Dejeuner dinatoire beim Kronprinzen in Charlottenhof.

27.05.

Das Exerzieren wird wegen schlechten Wetters abgesagt. Am Abend Theater, Ball und Souper im Prinzessinnenpalais.

28.05.

in Berlin Diner für sämtliche Stabsoffiziere in der Bildergalerie des Schlosses.

29.05.

Parade der Garde du Korps.

30.05.

Beginn der Manöver.

02.06.

In Potsdam Exerzieren des Füsilier-Bataillons vor dem Großfürsten.

03.06.

Zum Pfingstberg. Nach dem Diner bei der Kronprinzessin in Sanssouci Abreise der russischen Herrschaften.

04.06.

Nach Paretz.

05.06.

Nach Charlottenburg.

07.06.

Nach Potsdam, Besuche auf der Pfaueninsel und in Glienicke.

08.06.

Militär-Gottesdienst am Neuen Palais.

09.06. bis 11.06.

Paretz. Alexander von Humboldt ist seit dem 10.06. anwesend und trifft am 26.06. wieder in Berlin ein.

12.06.

Nach Charlottenburg.

15.06.

Pferderennen des Vereins für Pferdezucht und Pferde-Dressur, zweites Rennen am 17.06., drittes Rennen am 18.06.

19.06.

Jagd zwischen Schönholz und Moabit.

20.06. bis 23.06.

Paretz. Am 23.06. Rückkehr nach Charlottenburg.

24.06.

Einweihung der Johanniskirche in Moabit.

25.06.

Besichtigung der neuen Kirche auf dem Wedding (Nazareth).

26.06.

Visite bei der Herzogin von Cumberland in Schönhausen.

28.06.

Einweihung der St. Elisabeth Kirche in Neu-Vogtland b. Potsdam.

29.06.

Exerzieren des Lehrbataillons vor dem Neuen Palais. Nach dem Dejeuner dinatoire bei Prinz Karl in Glienicke zur Pfaueninsel.

30.06.

Über Treuenbrietzen, Jüterbog, Herzberg, Liebenwerda, Elsterwerda, Großenhain, Dresden zur Badekur nach Teplitz (Ankunft am 01.07.). Auch Alexander von Humboldt ist in Teplitz anwesend.

02.07.

Ankunft der Fürstin Liegnitz in Teplitz. Die folgenden Tage werden mit zahlreichen Ausflügen, die Abende mit Theaterbesuchen, Bällen und anderen geselligen Veranstaltungen verbracht.

10.07.

Diner mit dem Grafen Harrach und Gemahlin, dem General v. Wrangel und dem Oberst v. Bojanowski.

11.07.

Besuch des Militär-Bade-Instituts. Der König will im September (16.9.-6.10.) nochmals nach Teplitz reisen; Küchenmeister Eckert fragt deshalb beim Hofmarschallamt an, ob er das Kupfergeschirr in Teplitz lassen soll.

21.07.

In Begleitung Humboldts Wanderung auf den Milleschauer Berg.

24.07.

Über Peterswald, Pirna, Dresden, Großenhain, Elsterwerda nach Potsdam (Ankunft am 25.07.) und weiter nach Charlottenburg.

01.08.

Ankunft des Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz.

03.08.

Seinen Geburtstag verbringt der König auf der Pfaueninsel.

04.08.

In den Neuen Kammern findet ein Diner für die Stabsoffiziere des Kalischer Detachements statt.

05.08.

Parade des Kalischer Detachements. "Abends Patrouillen und Truppen-Aufstellungen zur Verhütung ähnlicher Exzesse wie am 3. und 4. auf dem Exerzierplatze und Unter den Linden" (BPH) - Am 3. August 1835, dem Geburtstag Friedrich Wilhelms III., sowie am 4.und 5. August 1835 war es in Berlin zu Ausschreitungen gekommen (LA Berlin, A Pr. Br. Rep. 30, Berlin C, Tit. 94 Nr. 10065).

06.08.

Abreise Humboldts nach Paris. "H. trifft am 15.8. in Paris ein und bleibt bis Ende Dezember dort. Er wohnt kurze Zeit im Hôtel des Princes, dann im Hôtel de Londres, Rue des Petits Augustins n. 3. H. erhält in Paris den Auftrag des Königs Friedrich Wilhelm III., während der Abwesenheit des preußischen Gesandten unmittelbar über die Zustände und Ereignisse in Paris zu berichten." (Humboldt-Chronologie)

07.08.

Brigademanöver in Potsdam.

09.08. bis 13.08.

Paretz.

15.08.

Nach Monbijou.

16.08.

Zur Pfaueninsel. Dejeuner dinatoire bei Prinz Karl in Glienicke.

17.08.

Erkrankung des Königs. Die Abreise zum Herbstmanöver nach Schlesien kann deshalb erst am 22.08. erfolgen.

21.08.

Ankunft Alexandrines und des Erbgroßherzogs.

22.08.

Abreise nach Erdmannsdorf in Schlesien, Ankunft am 23.08..

23.08.

In Erdmannsdorf erschien der König erstmals als "Grundbesitzer", nachdem er das dem Grafen Gneisenau früher gehörende Gut als Privatbesitz erworben hatte.

24.08.

Die Kaiserin und sämtliche Prinzen und Prinzessinnen kommen aus Fischbach und Umgebung zum Dejeuner. Diner in Fischbach. "Seine Majestät befahl, daß alle Herren in Zivil bleiben sollten, welches das gewöhnliche Kostüm am Hofe Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen Wilhelm in Fischbach ist. Von da an ist das Kostüm in Erdmannsdorf von Seiner Majestät und Gefolge in Zivil geblieben." (BPH, Rep. 113, Nr. 332)

25.08.

Zur Fürstin Luise Radziwill nach Ruhberg. In den folgenden Tagen finden Ausflüge nach Warmbrunn und Buchwald statt.

30.08.

Abreise über Hirschberg, Schönau, Goldberg nach Liegnitz.

31.08.

Besuch im Lager bei Koischwitz. Ankunft des Kaisers, dem der König entgegenfährt. Diner en familie im Akademiegebäude; am Nachmittag Ankunft der Kaiserin.

01.09.

Große Parade bei Kloster Wahlstatt. Diner für ca. 270 Personen, am Abend Souper beim Kaiser und Ball.

02.09.

Nach Kapsdorf. Korps-Manöver auf dem Plateau bei Wahlstadt. Diner beim Kaiser für die Fürstlichkeiten, Generäle, Oberpräsident und Präsident Gr. Stolberg  sowie beim Kronprinzen für die Gefolge der Fürstlichkeiten, die preußischen Generale, fremde Offiziere, Landstände. Am Abend Ball der Stadt.

03.09.

Truppenübungen.  Diner beim Kaiser.

04.09.

Große Parade. Besuch des Königs am Grab des Fürsten Blücher in Kriblowitz. Diner für 230 Personen. Am Abend illuminierter Pavillon im Lager.

05.09.

Nach Konradswalde zum Manöver.

08.09.

Nach dem Manöver nach Breslau. Am Abend Ball der Kaufmannschaft in der Börse, der vom König nicht besucht wird, die russische Kaiserin nimmt daran teil. Illuminierung der Stadt.

09.09.

Abreise der Kaiserin in Begleitung ihrer Kinder nach Kalisch. Bei Breslau großes Pferderennen des Pferdevereins. Diner im Schloss; die Listen der Behörden, die dem Hofmarschallamt eingereicht worden waren, mussten dafür auf 146 Personen reduziert werden, da der König befohlen hatte, dass alle Personen im Saal Platz finden sollen.

10.09.

Besichtigung des Elisabeth-Gymnasiums, der neuen Kavallerie-Kaserne und des artesischen Brunnens sowie der Promenaden um die Stadt.

11.09.

Nach Kalisch zur Revue.  "Mittags kamen die königlichen Prinzen in Kalisch an, wurden vor ihren Wohnungen mit militärischen Honneurs empfangen, begaben sich in der Uniform ihrer russischen Regimenter nach dem Schloss und fuhren dann in das Lager, wohin der Kaiser und die Kaiserin sie begleiteten. Dabei gab es mancherlei zu sehen, und die Notizen zu den Berichten für die Staatszeitung nahmen eine bedrohliche Länge an. - Nachmittag um 5 1/2 Uhr kam denn auch der König, dem alles entgegengefahren war. Ein offizieller Empfang war freilich untersagt worden, doch war er so glänzend und freudig, wie ihn die allgemeine Teilnahme an dem frohen Ereignis nur gestalten konnte. ... Unter unbeschreiblichem Jubel fuhr unser König ... in Kalisch ein und wurde von der Ehrenwache seines Regiments mit Hurraruf empfangen. ... vor dem Schloss ... wurde der König mit der imposanten Aufführung eines Marsches überrascht, den er früher komponiert hatte ..." (Schneider). Am Abend Illumination der Stadt und großer Zapfenstreich

12.09.

Ankunft der preußischen Truppen. Parade. Nach dem Diner findet am Abend im neu erbauten Theater eine Vorstellung statt, auch "Berliner Tänzer, Sänger und Schauspieler und außerdem spanische Tänzer" gaben Vorstellungen. (Schneider)

 

Prinz Wilhelm schreibt an Charlotte: "Im Sommer 1835 wurden zur Erinnerung an die gemeinsamen Waffentaten von 1813/14 und zur Bekräftigung des Freundschaftsbundes über 60.000 Soldaten beider Seiten zum Manöver und zur Truppenschau bei Kalisch zusammengezogen. Was kittend wirken sollte, verfehlte seinen Effekt auf den hinteren Rängen der Preußen. Hier vernahm man Spott, Kritik und Eifersucht gegenüber Russland. Die preußischen Offiziere fühlten sich abgestoßen vom Verhalten und vom Geist ihrer russischen Kameraden. ... Russischerseits wurden die Preußen bei Besuchen in Petersburg als anmaßend und unbescheiden empfunden."

18.09.1853

Ruhetag. Versammlung der hohen Herrschaften "am Belvedere, dem Mittelpunkt des Lagers. Bei der Ankunft spielten sämtliche Musikchöre und Tambours einen zu Ehren des Königs komponierten Marsch, dann sangen sämtliche Sänger der Truppen eine Hymne zu Ehren des Königs, welche mit Kanonensalven begleitet wurde. Um 7 Uhr ertönte das Signal zum Zapfenstreich ..." (Klöden). Am Abend Feuerwerk, großer Zapfenstreich, Illumination des Lagers. Schneider schreibt: "Ich habe in Paris bei der Krönung Karls X., in London die grandiosen Feuerwerke von Vauxhall gesehen, alles das war kleinlich gegen dies Feuerwerk bei Kalisch."

22.09.

Abreise nach Breslau. Begleitung des Kaisers bis zur preußischen Grenze. "Mit dieser Verleihung eines Regiments war es auch mit allen Festlichkeiten und merkwürdigen Vorgängen in Kalisch vorüber. Es trat eine vollständige Ruhe ein. Die Stadt vereinsamte." (Schneider)

23.09.

Fahrt nach Oswitz in Begleitung der Fürstin Liegnitz, des Kronprinzen und des Prinzen und der Prinzessin Wilhelm.

24.09.

In Breslau Abnahme der Wachtparade. Besuch des Parks zu Scheitnig, der neuen Eisengießerei und Maschinenfabrik in der Nikolaivorstadt. Unerwartete)Ankunft des Kaisers und der Kaiserin von Russland mit der Großfürstin Olga und dem Großfürsten Konstantin, die der König in russischer Uniform begrüßt. Am Abend Illumination der Stadt.

25.09.

Über Görlitz Abreise nach Teplitz, Ankunft am 26.09. Das Nachtquartier wird in Görlitz im Gasthof genommen, die Fürstin Liegnitz besuchte den von den Ständen arrangierten Ball. In Teplitz sind anwesend: Kaiser und Kaiserin von Österreich (im fürstlichen Schloss), die Erzherzöge Franz, Karl, Albert nebst Erzherzogin Therese, Erzherzog Johann, Erzherzogin Maria Dorothea, der Staatskanzler Fürst von Metternich, Botschafter am kaiserlich-russischen Hof  Graf v. Fiquelmont; Kaiser und Kaiserin von Russland (im fürstlich Claryschen Schloss) mit Großfürstin Olga; der König von Preußen nebst der Fürstin von Liegnitz ("am Badeplatze im fürstlichen Herrenhause"), Kronprinz und Kronprinzessin von Preußen nebst den anderen preußischen Prinzen und ihren Gemahlinnen, Staatsminister Fürst zu Sayn-Wittgenstein, Staats- und Kriegsminister v. Witzleben; König von Sachsen, Prinz-Mitregent von Sachsen nebst Gemahlin (Lange Gasse im Posthaus); Großherzog und Großherzogin von Sachsen-Weimar und Erbgroßherzog von Sachsen-Weimar (am Badeplatz im deutschen Haus); Herzog und Herzogin von Sachsen-Altenburg (Mühlstraße Zu den drei Alliierten),;Herzog von Sachsen-Meiningen (Lange Gasse Zum goldenen Hirsch); Fürst von Reuß-Greiz (Lange Gasse Zum weißen Ross); Erbgroßherzog von Mecklenburg-Schwerin und Gemahlin (Lange Gasse Zum ägyptischen Joseph) und weitere Fürsten und Diplomaten.

27.09.

Visiten. Aufführung des Theaters der Prager Oper.

29.09.

Im Dorfe Priesten feierliche Grundsteinlegung zu einem Denkmal für die Schlacht von Culm. "Die Monarchen von Österreich, Russland und Preußen vollzogen eigenhändig die Gründungsurkunde, welche mit großen Feierlichkeiten in ihrer Gegenwart unter Gebet, Gesang, Geschütz- und Gewehrfeuer in den Grundstein eingelegt wurde, den sie nun selber mit den üblichen Gebräuchen befestigten." (Klöden)

30.09.

 "Die nächsten Tage verliefen wiederum unter militärischen Übungen, Paraden, Festlichkeiten, Jagdvergnügungen und Ausflüge nach den schönsten Punkten der Umgegend, bis endlich die glänzende Versammlung sich in der ersten Oktoberwoche wieder trennte." (Cohnfeld)

07.10.

Abreise nach Erdmannsdorf. Nachtquartier in Gitschin; die Fürstin Liegnitz übernachtet in Münchengrätz.

08.10.

Ankunft in Erdmannsdorf. Empfang durch den Präsidenten Moltke. Erwartet werden die kaiserlich-russischen Herrschaften, Kronprinz und Kronprinzessin, Prinz Wilhelm (Sohn) und Gemahlin, Herzog von Lucca, Erzherzog Johann von Österreich.

12.10.

Ankunft des Kaisers in Fischbach, von Wien und Prag kommend.

13.10.

Abreise des Kaisers.

16.10.

Abreise über Grünberg nach Charlottenburg, Ankunft am 17.10. "Außer ihrem politischen Zwecke trugen diese Zusammenkünfte der Monarchen von Preußen, Russland und Österreich ganz besonders dazu bei, das Band der persönlichen Freundschaft zwischen ihnen immer mehr zu befestigen, und so vereinigt und stark, der Welt den goldenen Frieden zu erhalten, denn der ganze Osten von Europa - ein ungeheures Gebiet bis zum Rheine hin - wurde dadurch zu einmütigem Handeln veranlasst." (Klöden)

17.10.

Der Hof ist bis 05.11. überwiegend in Charlottenburg.

18.10.

Einweihung des Landsitzes des Prinzen Wilhelm auf dem Babelsberg.

27.10.

Besichtigung des Kirchenbaus bei Nikolskoe, zur Pfaueninsel.

06.11.

Nach Berlin, wo der König sich bis zum Jahresende überwiegend aufhält.

09.12.

Benefizvorstellung im Opernhaus.

12.12.

Besuch der Dioramen bei Gropius.

24.12.

Bescherung und Souper beim Kronprinzen

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© Gaby Huch